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Lern-Coaching

(lerntherapeutische Förderung)

Im Rahmen einer Erstberatung (einmalig - Dauer: ca. 2 Stunden) werden folgende Punkte besprochen und ausgetestet (per Muskeltest: Siehe Kinesiologie):

     ERSTBERATUNG

  • eine ausführliche Analyse der Lernsituation (Probleme, Gewohnheiten)
  • Bestimmung des Lernprofils (es gibt 32 verschiedene Lernprofile, die Aufschluss über individuelle Stärken und Schwächen geben. Das Lernprofil ergibt sich aus der Bestimmung der bevorzugten Gehirnhälfte/Hand/Fuß/ Auge/Ohr)
  • Ableitung geeigneter Lernstrategien
  • Austesten der Ursachen der Lernprobleme (Lern-Anamnese)
  • Erstellung individueller Förderplan (Bedarf Lerntherapie-Termine)

Im Anschluss an die Erstberatung wird der Bedarf an Lern-Coaching, lerntherapeutischer Nachhilfe oder andere Unterstützungsmöglichkeiten besprochen. Die Sitzungen finden ca. alle 2 Wochen (Dauer: 45 min.) statt. Der Gesamtbedarf an Coachings oder Nachhilfe richtet sich nach der Tiefe und Komplexität der Lernprobleme. Bei kleineren Lernkrisen (ohne Vorgeschichte) genügen oft 3 bis 7 Termine, um wieder die Lernmotivation zu steigern. Sind die Lernprobleme bereits seit einigen Jahren vorhanden oder liegt eine massive Lernblockade vor, begleite ich die Schüler/Innen meist ein Jahr oder länger.

Bei der gesamten Lernberatung steht die Persönlichkeit des Kindes im Vordergrund. Die einzelnen Termine richten sich ganz individuell nach den Bedürfnissen der Schülerin/des Schülers. Die Beratung unterstützt außerdem die Eltern beim Umgang mit den Lernproblemen und beim Einüben neuer Lerngewohnheiten.

Wie können Lernstörungen mit Hilfe des Lerncoachings behoben   werden? (Beispiel aus dem Lerncoaching)

Nach den Ergebnissen des Erstberatung kann gezielt an den Ursachen gearbeitet  werden. In den einzelnen Sitzungen finden so genannte ‘Zielbalancen’ statt. Mit einer Balance kommen wir vom Ungleichgewicht ins Gleichgewicht. Lernen im        ‘balancierten’ Zustand heißt, die eigenen Fähigkeiten wahrzunehmen und in die   Aktion/Reaktion zu kommen. Im Ungleichgewicht hat man oft Probleme, sich auf die mit dem Neuen verbundenen Risiken einzulassen oder Situationen richtig einzuschätzen. Zu Beginn einer Balance ist das Ziel eine Herausforderung und am Ende ist das Ziel vertrauter und selbstverständlicher.

Beispiel: Während einer “Balance” zum Thema ‘Leseprobleme’ werden Ängste und negative Überzeugungen (‘Wenn ich schlecht lese, lehnt mich mein Lehrer ab.’  ‘Wenn ich Fehler beim Lesen mache, haben mich meine Eltern nicht mehr lieb.’  ‘Ich lese schlecht, also bin ich dumm.’ usw.) bewusst gemacht und durch ein einfühlsames Gespräch ein neuer positiver Glaubenssatz (‘Ich darf Fehler machen beim Lesen.’ ‘Obwohl ich fehlerhaft lese, haben mich Mama und Papa lieb.’ ‘Mein Lehrer unterstützt mich gerne beim Lesen.’ usw.) erarbeitet. Zu Beginn der ‘Zielbalance’ haben die Kinder Stress auf die neue Überzeugung und der Armmuskel ‘schaltet ab’ (man glaubt nicht an die Veränderung und hat teilweise sogar körperliche Stress-Symptome wie Herz- klopfen, Bauchweh etc.). Durch zahlreiche energetische Auflösungstechniken wie  z. B. gezielte Körperübungen (u. a. ‘Gehirngymnastik’), Klopf-Akupressur, Mental- training etc. wird der Stress schrittweise aufgelöst. Hier spielt das Sehen eine zentrale Rolle, denn der Lesestress ist meist in unseren Augenmuskeln gespeichert. Diese sind unaufhörlich in Bewegung und leiten ihre ‘Aufnahmen’ über den Sehnerv an das Gehirn weiter. In diesem Fall werden entspannende Bewegungen für die Augen durchgeführt. Die Lesemotivation wird so schrittweise gesteigert z. B. in Richtung ‘Ich darf Fehler machen beim Lesen.’ Nach den Sitzungen spüren die Kinder eine enorme Erleichterung und verlassen meist motiviert und vergnügt die Beratung.

Nach einer Sitzung braucht das Gehirn häufig eine ‘Korrekturzeit’ von ca. 2 Wochen, um die Veränderung zu integrieren. Für diese Zeit bekommt das Kind z. B. unterstützende Übungen ausgetestet oder positive Glaubenssätze.

Die Anzahl der Sitzungen richtet sich nach der Anzahl und Intensität der stressbelegten Lernthemen.

Ich arbeite mit folgenden Techniken (Näheres unter Kinesiologie):

  • EDU-Kinestetik (Pädagogische Kinesiologie: u. a. Brain Gym®)
  • 3in1 concepts (Emotionale Kinesiologie)
  • Neuro-Meridian-Kinestetik (Energetischer Zusammenhang von Akupunkturpunkten u. Gehirnbereichen)
  • EFT (Klopfakupressur)
  • Tiefen-Mentaltraining
  • Entspannungs- und Visualisierungstechniken
  • Integrative Lerntherapie
  • Rechtschreibtraining nach der Schubs®-Methode
  • und viel HERZ...

Der Lernende erhält mit der Zeit wieder Zugang zu den verschlossenen Teilen seines Gehirns. Auf ganzheitliche Weise unterstützen die individuell angewandten Techniken wirkungsvoll den Lernprozess sowie die persönliche Talententwicklung und verbessern spürbar die Lebensqualität. Aus anfänglich kleinen Erfolgen werden rasch größere. Das Selbstbewusstsein wächst und damit auch die Lust am Lernen - ein Grundbedürfnis jedes Menschen, das nur ‘verlernt’ wurde.

Chancen Lern-Coaching

Das Erspüren der Lernproblem-Ursachen verschafft Klarheit und dadurch kehrt oft Ruhe in die angespannte Lernsituation ein bei allen Beteiligten.

Auch helfen individuelle Übungen (z. B. Brain Gym®/‘Gehirngymnastik’) dem Kind dabei, flüssiger und fehlerfreier zu lesen, zu schreiben und richtig zu rechnen. Spezielle Übungen fördern die Konzentration und die Motivation. Auch eine vitaminreiche und zuckerärmere Ernährung und das trinken von ausreichend Wasser fördert die Leistungsfähigkeit. Durch den Muskeltest werden viele Bedürfnisse bewusst gemacht und bestätigt. Dies stärkt die Intuition und das Selbstbewusstsein.

Das Hausaufgabenpensum wird schneller und leichter erledigt, was sich meist entspannend aufs Familienleben auswirkt und natürlich werden auch die Noten   besser.

Grenzen und Voraussetzungen Lerncoaching

OFFENHEIT & VERÄNDERUNGSLUST :-)

Die Lerntherapie ist ein sensibles Miteinander und setzt für eine erfolgreiche Arbeit den Willen des Kindes (nicht nur der Eltern!) zum Erfolg voraus und die Fähigkeit einen Moment still zu sitzen. Das Vertrauen und die Kooperation zwischen dem Kind und dem Kinesiologen ist die Grundlage für eine erfolgreiche Sitzung. Wenn das Kind unter hohem Leistungsdruck steht, können ‘schwache Muskeln’ verunsichern. Auch ein Mindestmaß an Offenheit für die Ursachen (besonders von Seiten der Eltern) ist sehr fördernd für einen positiven Verlauf - niemand ist schuld an den Ursachen, es ist einfach befreiend, diese zu finden und aufzulösen!

Finden die Sitzungen während familiärer Stresssituationen statt (Beziehungsprobleme, berufliche Konflikte etc.), so können Wut, Druck oder Schuldgefühle den Erfolg einer kinesiologischen Sitzung schmälern. Manchmal möchten sich die Kinder sogar mit Hilfe ihres Lernproblems unbewusst die Zuwendung der Eltern sichern. In diesem Fall bleibt der Erfolg der Lernberatung meist aus.

Grundvoraussetzung für eine erfolgreiche Lernberatung ist der verständnisvolle Umgang mit dem Kind und seiner Lernschwäche. Hier steht die Stärkung des Selbstwertgefühls des Kindes im Vordergrund und die Akzeptanz der Probleme als etwas Normales. Die Beziehung des Kindes zu Eltern/Lehrern sollte sich nicht nur auf erbrachte Leistung stützen. Auch ist es ungünstig, den Prozess durch materielle Belohnungen zu unterstützen, denn das Kind sollte hier echte Hilfe bekommen und wieder Zugang zu intrinsischer Motivation (von innen) und Eigenverantwortung finden. Erst wenn das Kind freiwillig und ohne Druck zur Lernberatung kommt, macht es  Sinn, es mit seinen Schwächen zu konfrontieren und ihm Fähigkeiten zu vermitteln, in denen es Schwächen zeigt. Denn das Kind kann nicht wie eine Maschine “repariert” werden. Wenn diese wichtige Voraussetzung nicht gegeben ist, werden Problemschüler das Förderangebot als Benachteiligung oder Bestrafung erleben, es deshalb nicht annehmen und kaum Fortschritte machen.

 

Hilfe bei:

 Lernblockaden

 Lernkrisen

Prüfungsstress

Hausaufgaben-

stress

Schulstress

Leistungsstress

Konzentrations-

problemen

 

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Stefanie Marz

An der Eselshaut 9

67435 Neustadt

Telefon

06321/9595945

lernen-marz@gmx.de

 

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